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Die Zusammenstellung aller Eigenschaften für die Planung von Industrieböden
18 Thesen für sorgfältige Untergrund-Beurteilung vor der Verlegung
Die Betonhaut: Das Lernprogramm für die wichtigsten Eigenschaften des Betons
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Baustellenklima
ist von besonderer Bedeutung für die nachfolgende Beschichtung: Temperatur im Raum und auf der Oberfläche, Zugluft, rel. Luftfeuchtigkeit, Taupunkt.
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Baustellenorganisation
besteht aus diesen Schritten: 1. Diagnose, 2. Kontrollfläche, 3. Baustellen-Einrichtung, 4. richtige Maschinen, 5. Schulung der Arbeitskräfte, 6. Untergrundvorbereitung, 7. Auftragen der Reaktionskunststoffe und 8. Führung des Bautagebuchs.
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Bautagebuch
sollte bis ins Einzelne gehende Angaben über den Bauablauf enthalten, insbesondere über das Baustellenklima. Bei Kontrollflächen muss es das Kontrollflächen-Protokoll enthalten.
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Begehung (Diagnose)
Vor der Abgabe eines Angebotes findet eine B. der Baustelle statt, in der die Art des Industriebodens und die Planung der Untergrundvorbereitung, möglichst zusammen mit dem Bauherrn, festgelegt werden. Die B. führt nicht nur zu einer visuellen Überprüfung (Risse) mit Ritzprobe und Wassertropfenprobe, sowie Schmidthammer, sondern zu einer gründlichen Diagnose mit Haftzugfestigkeit, der Messung der Feuchtigkeit (CM-Gerät) und Entnahme von Bohrkernen. Häufig werden vor schwierigeren Instandsetzungen Kontrollflächen zur Vermeidung von Schäden und Missverständnissen gegen Berechnung vereinbart.
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Belag
ist eine fest oder lose mit dem Untergrund verbundene Schicht.
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Benetzung
bedeutet molekularer Kontakt zwischen einem Feststoff und einer Flüssigkeit ohne Abperlen und ist Vorbedingung für die Imprägnierung eines Stoffes. B. kann durch Öle, Fette und andere Stoffe verhindert werden, so dass eine sorgfältige Untergrundvorbereitung erfolgen muss.
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Beschichtung
B. ist der Auftrag einer fest haftenden Schicht auf einem festen Werkstoff, d.h. allgemeiner Ausdruck für Imprägnierung, Versiegelung, B. oder Fließbelag. B. werden im technischen Regelwerk auch als Oberflächenschutz-Systeme (OS) bezeichnet. B. im eigentlichen Sinn sind spachtelfähige Vergütungen der Oberfläche zur Erzielung dickerer Schichten, als sie bei Versiegelungen erreicht werden. Die Schichtdicke liegt bei
0,3 - 5 mm.
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Beton
Baustoff aus Zement als Bindemittel mit feineren und gröberen Zuschlagstoffen. Erhärteter B. ist als künstliches Konglomeratgestein zu betrachten. Er wird hergestellt aus einem flüssig-plastischen Gemisch von Zement, Zuschlag und Wasser, sowie evt. Zusatzstoffen. Die Verfestigung erfolgt durch Erhärten des Zementleims (Zement-Wasser-Gemisch). B. (bzw. Zementestrich) ist zu 80% der Untergrund für Industrieböden aus Reaktionskunststoffen und kann auch als solcher mit einer speziellen Oberfläche (Rotations-geglättet oder Vakuum-behandelt) evtl. unter Einarbeitung von Hartstoffen genutzt werden. Bei kleinkörnigen Zuschlagstoffen wird der B. als Mörtel bezeichnet, aus dem z. B. Zementestriche hergestellt werden.
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Betonboden
siehe Beton
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Betongüteklasse
Beton wird nach seiner wichtigsten Eigenschaft, der Druckfestigkeit, klassifiziert. Man spricht auch von Betonfestigkeitsklasse, diese bezieht sich nicht auf die für Industrieböden wichtigste Festigkeit in der Betonhaut. Es sollte daher besser von B. gesprochen werden. Die Klassen B 5 bis B 10 bezeichnen Beton geringer Druckfestigkeit, der nicht für Stahlbeton verwendet werden darf, dafür kommen Betone B 15 bis B 55 zum Einsatz. Für Industrieböden ist ein gut formulierter B 25 in der Regel ausreichend. Sinnvoll ist es, dem Fertigbetonwerk den Verwendungszweck «Industrieboden» mitzuteilen.
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Betonhaut
Die B. ist die Grenz- und Randzone des Betons und besitzt andere Eigenschaften als der Kernbeton. Die für die Festlegung der Güteklassen des Betons ausschlaggebende Druckfestigkeit und Biegezugfestigkeit ist kein Merkmal für die Güte der B. Als Maßeinheiten für die Festigkeit sollte die Adhäsion, die Porosität (Dichte) und der Verschleiß gewählt werden.
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Betonuntergrund
siehe Untergrund
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Betonversiegelung
siehe Versiegelung
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Betonzusatzstoffe
sind Zusätze in kleinen Mengen, die verschiedene Eigenschaften des Betons beeinflussen, z. B. die Konsistenz des Frischbetons verringern (Fließmittel) oder Frost-Tausalz-Beständigkeit (Luftporenbildner) herstellen.
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Bindemittel
Stoffe, die gleichartige oder verschiedene andere Stoffe miteinander verbinden, z. B. verbindet Zement den Zuschlag miteinander.

Bitumen
Aus Erdölen gewonnene dunkelfarbige, halbfeste bis springharte, schmelzbare hochmolekulare Kohlenwasserstoff-Gemische, die als Bindemittel in Gussasphalt-Estrichen, Bitumen-Emulsionsestrichen oder für Schwarzbeläge im Straßenbau dienen.
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Bitumen-Emulsionsestrich
Dünner Estrich mit Bitumen-Emulsion als Bindemittel, nachkomprimierbar und daher im Allgemeinen nicht oder nur nach vom Bauherrn genehmigten Kontrollflächen für eine Beschichtung geeignet (Marken: z. B. Flintkote von Shell, Latexfalt).
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Blasen
Manchmal kommt es zu B., wobei diese mit einer Flüssigkeit gefüllt sind. Meistens ist die Feuchtigkeit des Untergrundes während der Verlegung zu hoch gewesen (bei Beton > 4%) oder die Untergrundvorbereitung hat nicht zu einer Haftzugfestigkeit von = 1,5 N/mm2 geführt. Auch Kontamination des Untergrundes kann die Ursache sein. «Drückendes» Wasser ist zu vermeiden. Vier Vorträge des Koll'95 beschäftigen sich mit diesem Thema. H. Klopfer hat eindeutig zu diesem Problem Stellung genommen.
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Bohrkerne
Zur Diagnose kann ein Bohrkern mit einem Durchmesser ab 20 mm gehören, der eine Messung der Zusammensetzung des Untergrundes durch Mikroskopie und andere analytische Verfahren erlaubt.
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