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Das astradur®Glossar erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Anregungen werden gerne entgegengenommen.
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Ebenheit
siehe Prüfverfahren
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Eindringvermögen
siehe Imprägnierung
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Einrichtung der Baustelle
Beim E. muss evtl. die Diagnose nachgeholt werden. Bei großen Baustellen kann zum Start eine Kontrollfläche angelegt werden.
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Entölen
Das E. von porösen Untergründen ist immer schwierig und risikoreich. Die einzige seriöse Möglichkeit besteht darin, nach Fräsen oder Flammstrahlen eine intensive Nassreinigung mit Heißdampfstrahlen unter Zusatz von Detergenzien durchzuführen. Nach Trocknung (Messung mit dem CM-Gerät) wird eine Imprägnierung vorgenommen und dann ein verstärkter Belag (GFK, Kunststoff-Fasern, Stahlfasern) mit einer Schichtdicke von mind. 10 mm aufgebracht, der durch 10 cm lange Dübel mit dem Untergrund verbunden wird (ca. 10 Dübel/m2). Dies gilt ganz besonders für zement-arme Betone. Es kann auch nach einer vom Bauherrn genehmigten Kontrollfläche vorgegangen werden. Flämmen ist kein E.
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Entstauben
ist von besonderer Bedeutung, damit Poren und Mikrorisse im Untergrund, die evtl. durch Fräsen oder Flammstrahlen entstanden sind, mit Imprägnierung gefüllt und dadurch verfestigt werden.
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Epoxidharze (EP)
meistens auf Basis von Bisphenol A und einem reaktiven Verdünner, reagieren mit Härtern zu einem EP-Kunststoff. Die Eigenschaften des ausgehärteten Produktes hängen sehr stark von den Ausgangsstoffen ab. Die Mengenverhältnisse der beiden Komponenten müssen sehr genau eingehalten werden. EP verzeihen eher feuchte Untergründe, die Haftzugfestigkeit ist durch Feuchtigkeit herabgesetzt.
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Estrich
Ist als Industrieestrich für hohe Beanspruchung im Verbund mit einem tragenden Untergrund bestimmt. Da man früher die Oberfläche des Betons nicht genügend eben herstellen konnte, wurde eine Mörtelschicht (meist mit Zement, aber auch mit Gussasphalt oder Magnesia als Bindemittel) nachträglich als Ausgleichsschicht auf den Beton als «Estrich» aufgebracht. Diese Verschleiß-Schicht war wegen des häufig hohen Wasser-Zement-Wertes und der kleinen Kornbestandteile gut zu glätten, brachte aber viele Nachteile. Für viele Zwecke ist ein E. oder Beton - richtig eingebaut - ausreichend. Säuren und Sulfate zerstören den E. Mit Säuren werden zunächst die Kleinstbestandteile herausgelöst, dann die größeren Kieskörner. Das ergibt einen «Waschbeton-Effekt». Sulfate sprengen durch die mit der Ettringit-Bildung verbundene Volumenvergrößerung den E. Durch Oxidation entstehen aus Sulfiden und Sulfiten Sulfate. E. muss deshalb gegen diese Chemikalien mit Reaktionskunststoffen geschützt werden. Bei besonderen Eigenschaften, wie Schall-, Vibrations- oder Wärmedämmung, kann auf einen E. nicht verzichtet werden. Der Ausdruck «Estrich» ist aus dem mittellateinischen Wort für Pflaster «astracum» entstanden. Dieser Ausdruck soll auf das griechische Wort für Scherbe «ostrakon» zurückgehen.
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Explosionsgefahr
Beim Verarbeiten von Lösemittel-haltigen Imprägnierungen und Versiegelungen entstehen Dämpfe, die durch Funken aus elektrischen Anlagen (z. B. beim Ein- und Ausschalten des Stroms) oder beim Rauchen explodieren können. Die E. kann durch geeignete Warngeräte (Dräger) bemerkt und durch Absauganlagen (Auer) verhindert werden. Elektrisch ableitende Beschichtungen verhindern die elektrische Aufladung.
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